Erwin Rommel
Deutscher Generalfeldmarschall, bekannt als der Wüstenfuchs.
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Johannes Erwin Eugen Rommel (15. November 1891 – 14. Oktober 1944), bekannt als der Wüstenfuchs, war ein deutscher Generalfeldmarschall während des Zweiten Weltkriegs. Er diente in der Kaiserlich Deutschen Armee, der Reichswehr der Weimarer Republik und der Wehrmacht des nationalsozialistischen Deutschlands. Seine Führung im Nordafrikafeldzug brachte ihm den Ruf als einen der fähigsten Panzerkommandeure des Krieges ein, und später befehligte er die deutschen Truppen, die sich der alliierten Invasion in der Normandie im Juni 1944 widersetzten.
- born
- 15 November 1891, Heidenheim, Kingdom of Württemberg, German Empire
- died
- 14 October 1944 (suicide by cyanide pill)
- field
- Military commander
- nationality
- German
- known_for
- The Desert Fox; command in North Africa; authorship of Infantry Attacks; involvement in the 20 July plot
Lore & Background
Rommel wurde in Heidenheim als drittes von fünf Kindern geboren. Er trat 1910 als Fähnrich in das Württembergische Infanterie-Regiment Nr. 124 ein, studierte an der Kriegsschule in Danzig und wurde 1912 zum Leutnant ernannt. Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er in Frankreich, Rumänien und Italien, entwickelte die Infiltrationstaktik und erhielt den Pour le Mérite für seine Taten bei Caporetto. 1916 heiratete er Lucia Mollin. Nach dem Krieg blieb er in der Reichswehr und unterdrückte zivile Unruhen mit minimaler Gewalt. 1937 veröffentlichte er „Infanterie greift an“, basierend auf seinen Kriegserfahrungen. Im Zweiten Weltkrieg befehligte er während der Invasion Frankreichs 1940 die 7. Panzerdivision und später die deutschen und italienischen Streitkräfte in Nordafrika, wo sein Spitzname „Wüstenfuchs“ entstand. Er befehligte die deutschen Truppen, die sich der Invasion in der Normandie im Juni 1944 widersetzten. In das Attentat vom 20. Juli auf Hitler verwickelt, wählte Rommel den Freitod statt eines Prozesses und starb am 14. Oktober 1944 an einer Zyanidkapsel. Er erhielt ein Staatsbegräbnis, wobei als offizielle Todesursache Verletzungen durch einen Tieffliegerangriff angegeben wurden.
Reader's Guide
Rommels Bedeutung liegt in seinem militärischen Ruf und dem anschließenden „Rommel-Mythos“. Während des Krieges war er eine Figur sowohl in der alliierten als auch in der nationalsozialistischen Propaganda. Nach dem Krieg wurde sein Bild als unpolitisch-ritterlicher Befehlshaber genutzt, um die westdeutsche Wiederbewaffnung und die Aussöhnung mit ehemaligen Feinden zu unterstützen. Mehrere seiner Untergebenen, darunter Hans Speidel, spielten eine Schlüsselrolle bei der Integration Westdeutschlands in die NATO. Historiker diskutieren sein Verhältnis zum Nationalsozialismus: Er war ein loyaler Unterstützer Adolf Hitlers, wenn auch nicht der NSDAP oder der SS, aber Ausmaß und Zeitpunkt seiner Opposition bleiben umstritten. Sein Ruf eines „Krieges ohne Hass“ in Nordafrika wurde von Historikern in Frage gestellt, die auf Verbrechen an nordafrikanischen jüdischen Bevölkerungen verweisen, obwohl es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass Rommel daran beteiligt war oder davon wusste. Der größte Stützpunkt des deutschen Heeres, die Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne, und ein Zerstörer sind nach ihm benannt. Sein Sohn Manfred Rommel wurde Oberbürgermeister von Stuttgart.
Did You Know?
- Rommel erhielt den Pour le Mérite für seine Taten an der italienischen Front im Ersten Weltkrieg.
- Er veröffentlichte 1937 das klassische militärische Taktikbuch „Infanterie greift an“.
- Rommel wurde nach seiner Verwicklung in das Attentat vom 20. Juli auf Hitler die Wahl zwischen Selbstmord und einem Prozess gegeben.
- Sein Sohn Manfred Rommel war langjähriger Oberbürgermeister von Stuttgart, Deutschland.
Bemerkenswerte Zitate (Wikiquote)
"Der Titel, den er für seine 1950 veröffentlichten Memoiren des Nordafrikafeldzugs wählte." — Erwin Rommel "Die Kunst, die Stärke an einem Punkt zu konzentrieren, einen Durchbruch zu erzwingen, die Flanken auf beiden Seiten aufzurollen und zu sichern und dann wie ein Blitz, bevor der Feind Zeit zum Reagieren hat, tief in seinen Rücken einzudringen." — Erwin Rommel "Der deutsche Soldat hat die Welt in Erstaunen versetzt; der italienische Bersagliere hat den deutschen Soldaten in Erstaunen versetzt." — Erwin Rommel "Auf der Gedenktafel, die den Bersaglieri gewidmet ist, die bei Mersa Matruh und Alamein kämpften." — Erwin Rommel
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