Dylan Thomas
Walisischer Dichter, bekannt für rhythmische, originelle Bildsprache und einen verhängnisvollen Ruf.
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Dylan Marlais Thomas (27. Oktober 1914 – 9. November 1953) war ein walisischer Dichter und Schriftsteller. Zu seinen Werken gehören die Gedichte „Do not go gentle into that good night“ und „And death shall have no dominion“ sowie das „Hörspiel“ Under Milk Wood. Er wurde zu Lebzeiten sehr populär und blieb es auch nach seinem Tod im Alter von 39 Jahren in New York City.
- born
- 27 October 1914, Swansea, Wales
- died
- 9 November 1953, New York City, USA
- field
- Poetry, writing, radio broadcasts
- nationality
- Welsh
- known_for
- Poems 'Do not go gentle into that good night' and 'And death shall have no dominion'; play Under Milk Wood; radio broadcasts such as A Child's Christmas in Wales
Lore & Background
Dylan Thomas wurde 1914 in Swansea als Sohn eines Lehrers und einer Näherin geboren. Er verließ die Schule 1931, um Reporter für den South Wales Daily Post zu werden. Zwischen 1931 und 1935 verfasste er rund 200 Gedichte, wobei „And death shall have no dominion“ im Mai 1933, als er noch ein Teenager war, in einer nationalen Zeitschrift erschien. Er heiratete 1937 Caitlin Macnamara, und sie hatten drei Kinder: Llewelyn, Aeronwy und Colm.
Thomas hatte Mühe, seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller zu verdienen, und stockte sein Einkommen mit Lesereisen und Rundfunkbeiträgen auf. Seine BBC-Aufnahmen in den späten 1940er Jahren brachten ihm größere öffentliche Aufmerksamkeit. In den 1950er Jahren reiste er erstmals in die Vereinigten Staaten, wo seine Lesungen ihm Ruhm einbrachten, sein unberechenbares Verhalten und sein Trinken sich jedoch verschlechterten. Während seiner vierten Reise nach New York im Jahr 1953 erkrankte er schwer, fiel ins Koma und starb am 9. November. Sein Leichnam wurde nach Wales zurückgebracht und auf dem Friedhof der St. Martin’s Church in Laugharne, Carmarthenshire, beigesetzt.
Thomas hatte sich den Ruf, den er förderte, als „lärmender, trunksüchtiger und dem Untergang geweihter Dichter“ erworben. Bewertungen seines Werks heben seinen originellen, rhythmischen und einfallsreichen Gebrauch von Wörtern und Bildern hervor. Spätere kritische Ausgaben haben versucht, seine einzigartige modernistische Poetik zu erforschen, die Legende des „dem Untergang geweihten Dichters“ beiseite zu lassen und seinen Status als bedeutenden Dichter des 20. Jahrhunderts zu betonen.
Reader's Guide
Dylan Thomas’ Bedeutung liegt in seiner unverwechselbaren dichterischen Stimme und seiner Fähigkeit, durch Radio und öffentliche Lesungen ein breites Publikum zu erreichen. Seine Werke wie „Do not go gentle into that good night“ und Under Milk Wood sind weithin bekannt. Zu Lebzeiten wurde er trotz finanzieller Schwierigkeiten zu einem populären Dichter, und seine BBC-Sendungen machten ihn zu einer zugänglichen literarischen Figur. Sein Tod im Alter von 39 Jahren in New York City festigte ein mythisches Bild des dem Untergang geweihten Künstlers, einen Ruf, den er selbst förderte. Die spätere Forschung hat sich über diese Legende hinausbewegt, um seine modernistischen Techniken und die Tiefe seiner Bildsprache zu untersuchen. Thomas’ Vermächtnis besteht als bedeutender Dichter des 20. Jahrhunderts fort, dessen Werk weiterhin für seine rhythmische Genialität und emotionale Kraft studiert und geschätzt wird.
Did You Know?
- Thomas verfasste zwischen 1931 und 1935 rund 200 Gedichte, wobei „And death shall have no dominion“ sein erstes war, das im Mai 1933 in einer nationalen Zeitschrift veröffentlicht wurde.
- Er wurde in einem roten Backstein-Doppelhaus in der 5 Cwmdonkin Drive in Swansea geboren, wo er bis zu seinem 23. Lebensjahr lebte.
- Sein Vater wählte den Namen Dylan nach einer Figur aus dem Mabinogion; sein zweiter Vorname Marlais ehrte seinen Großonkel, einen unitarischen Geistlichen und Dichter.
- Bei der Volkszählung von 1921 wurde vermerkt, dass Thomas und seine Schwester sowohl Walisisch als auch Englisch sprachen.
Bemerkenswerte Zitate (Wikiquote)
„Dylan Marlais Thomas (27. Oktober 1914 – 9. November 1953) war ein walisischer Dichter und Schriftsteller.“ — Dylan Thomas „Die Kraft, die durch die grüne Sicherung die Blume treibt, treibt mein grünes Alter; die die Wurzeln der Bäume sprengt, ist mein Zerstörer. Und ich bin stumm, der krummen Rose zu sagen, dass meine Jugend vom selben winterlichen Fieber gebeugt wird.“ — Dylan Thomas „Die Morgendämmerung bricht hinter den Augen hervor; von den Polen des Schädels und der Zehe gleitet das windige Blut wie ein Meer; weder umzäunt noch abgesteckt, sprudeln die Springbrunnen des Himmels zur Rute, die im Lächeln das Öl der Tränen wahrsagt.“ — Dylan Thomas „Licht bricht auf geheimen Grundstücken, auf Gedankenspitzen, wo Gedanken im Regen duften; wenn die Logik stirbt, wächst das Geheimnis des Bodens durch das Auge, und das Blut springt in die Sonne; über den öden Zuteilungen hält die Dämmerung inne.“ — Dylan Thomas
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