Julius Caesar
Römischer Feldherr, Diktator und Schriftsteller, der die Republik umgestaltete.
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Gaius Julius Cäsar (12. oder 13. Juli 100 v. Chr. – 15. März 44 v. Chr.) war ein römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller, der von 49 v. Chr. bis zu seiner Ermordung im Jahr 44 v. Chr. nahezu ununterbrochen als Diktator der Römischen Republik amtierte. Als Mitglied des Ersten Triumvirats führte er die römischen Armeen durch die Gallischen Kriege, besiegte seinen Rivalen Pompeius in einem Bürgerkrieg und festigte seine Macht als dictator perpetuo im Jahr 44 v. Chr., wodurch er die Bedingungen schuf, die zum Untergang der Republik und zum Aufstieg des Römischen Reiches führten.
- born
- 12 or 13 July 100 BC
- died
- 15 March 44 BC
- field
- Military, politics, literature
- nationality
- Roman
- known_for
- Dictator perpetuo, Gallic Wars, crossing the Rubicon, Julian calendar
Lore & Background
Im Jahr 60 v. Chr. bildete Cäsar das Erste Triumvirat mit Crassus und Pompeius. Seine militärischen Siege in den Gallischen Kriegen (abgeschlossen 51 v. Chr.) erweiterten das römische Territorium, darunter Invasionen Britanniens und eine Brücke über den Rhein. Seine wachsende Macht bedrohte Pompeius, der sich wieder dem Senat anschloss. Im Jahr 49 v. Chr. überschritt Cäsar den Rubikon und begann einen Bürgerkrieg, den er bis 45 v. Chr. gewann. Anschließend führte er Reformen durch: den Julianischen Kalender, reduzierte Getreideverteilung, Veteranensiedlungen, erweiterte den Senat und verlängerte das Bürgerrecht. Anfang 44 v. Chr. zum Diktator auf Lebenszeit ausgerufen, wurde er an den Iden des März von Senatoren unter der Führung von Brutus und Cassius ermordet.
Reader's Guide
Cäsars Bedeutung liegt in seiner Rolle als zentrale Figur, deren Handlungen die Römische Republik beendeten und den Weg für das Römische Reich ebneten. Seine Feldzüge, insbesondere die Gallischen Kriege, erweiterten das römische Territorium erheblich und zeigten sein strategisches Geschick. Sein Bürgerkrieg gegen Pompeius und die anschließende Machtfestigung als dictator perpetuo brachen mit den traditionellen republikanischen Normen und führten nach seinem Tod zu einer Reihe von Bürgerkriegen. Seine Reformen, wie der Julianische Kalender, hatten nachhaltige Auswirkungen. Seine Schriften, darunter Berichte über seine Feldzüge, sind wichtige historische Quellen. Der Titel ‚Cäsar‘ wurde zum Synonym für Kaiser und beeinflusste spätere Titel wie Kaiser und Zar. Historiker betrachten ihn als einen der größten Feldherren der Geschichte, und sein Leben wurde häufig in Literatur und Kunst dargestellt.
Did You Know?
- Cäsar wurde am 12. oder 13. Juli 100 v. Chr. in die patrizische gens Julia geboren, die ihre Abstammung von der Göttin Venus ableitete.
- Er weigerte sich, Sullas Befehl zu befolgen, seine Frau Cornelia zu verstoßen, was zu einer Zeit des Untertauchens und schließlich zu einem Kompromiss führte.
- Er schuf den Julianischen Kalender, um den republikanischen Lunisolarkalender zu ersetzen.
- Sein Cognomen ‚Cäsar‘ wurde später zum Synonym für Kaiser und führte zu ‚Kaiser‘ und ‚Zar‘.
Bemerkenswerte Zitate (Wikiquote)
„Inschrift auf dem Triumphwagen, berichtet in Die Zwölf Cäsaren von Sueton, übersetzt von Robert Graves (1957).“ — Julius Cäsar „Ἑλληνιστὶ πρὸς τοὺς παρόντας ἐκβοήσας, «Ἀνερρίφθω κύβος», [anerrhíphtho kúbos] διεβίβαζε τὸν στρατόν.“ — Julius Cäsar „Er [Cäsar] rief auf Griechisch mit lauter Stimme den Anwesenden zu: ‚Der Würfel sei geworfen‘ und führte das Heer hinüber.“ — Julius Cäsar „Sed fortuna, quae plurimum potest cum in reliquis rebus tum praecipue in bello, parvis momentis magnas rerum commutationes efficit; ut tum accidit.“ — Julius Cäsar
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