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Pope Alexander VI

Renaissance-Papst, dessen Name zum Inbegriff für Libertinismus und Nepotismus wurde.

Pope Alexander VI

Wikipedia / Wikimedia Commons

Papst Alexander VI., geboren als Roderic de Borja y Llançol (ca. 1431 – 18. August 1503), war vom 11. August 1492 bis zu seinem Tod Oberhaupt der katholischen Kirche und Herrscher des Kirchenstaates. Er ist einer der umstrittensten Päpste der Renaissance, bekannt dafür, seine Kinder mit Mätressen anerkannt zu haben, sowie für seine päpstlichen Bullen von 1493, die die spanischen Rechte in der Neuen Welt nach den Entdeckungen von Christoph Kolumbus bestätigten.

born
c. 1431, Xàtiva, Kingdom of Valencia, Crown of Aragon (present-day Spain)
died
18 August 1503
field
Head of the Catholic Church, Pope
nationality
Valencian (Crown of Aragon)
known_for
Papal bulls of 1493 confirming Spanish New World rights; nepotism; fathering several children; controversial pontificate

Lore & Background

Alexanders Außenpolitik zielte darauf ab, vorteilhafte Bedingungen für seine Familie zu erlangen. Während des zweiten Italienischen Krieges unterstützte er seinen Sohn Cesare Borgia als Condottiero für den französischen König. Seine päpstlichen Bullen von 1493 bestätigten oder bekräftigten die Rechte der spanischen Krone in der Neuen Welt. Er erkannte die Vaterschaft mehrerer Kinder mit seinen Mätressen an, darunter Pedro Luis, Isabella und Girolama. Sein italianisierter Nachname Borgia wurde zum Inbegriff für Libertinismus und Nepotismus.

Reader's Guide

Papst Alexander VI. bleibt eine Figur anhaltender historischer Kontroversen, vor allem aufgrund seiner anerkannten Kinder und des Nepotismus, der sein Pontifikat prägte. Seine Handlungen, wie die päpstlichen Bullen von 1493, hatten nachhaltige geopolitische Auswirkungen, indem sie spanische Ansprüche in Amerika legitimierten. Seine Karriere veranschaulicht die Verflechtung von familiärem Ehrgeiz mit päpstlicher Autorität während der Renaissance. Der Quellenartikel stellt fest, dass sein Name zum Synonym für Libertinismus und Nepotismus wurde, was die moralischen Kritiken seiner Zeit widerspiegelt. Sein Vermächtnis ist komplex: Er war sowohl ein geschickter Verwalter, der 35 Jahre lang das Vizekanzleramt innehatte, als auch ein Papst, dessen Privatleben und familiäre Begünstigungen scharfe Verurteilung hervorriefen. Der Artikel bewahrt die Unsicherheit über seine Vaterschaft bestimmter Kinder, indem er anmerkt, dass Cesare, Lucrezia und Jofre bekanntermaßen väterlicherseits aus der Familie Llançol stammten und dass in historischen Berichten einige Verwirrung herrscht.

Did You Know?

Bemerkenswerte Zitate (Wikiquote)

"Papst Alexander VI. [auch Alexander Sextus] (geboren als Roderic Llançol i de Borja; 1. Januar 1431 – 18. August 1503) war vom 11. August 1492 bis zu seinem Tod im Jahr 1503 Oberhaupt der katholischen Kirche und Herrscher des Kirchenstaates." — Papst Alexander VI. "Möge der Herr dich mit dem Gewand des Heils bekleiden und dich mit dem Mantel des Glücks umgeben." — Papst Alexander VI. "Eingravierte Worte auf dem Mantel des Gonfaloniere, der seinem Sohn Cesare Borgia am 29. März 1499 überreicht wurde, zitiert in The Life of Cesare Borgia (1912) von Rafael Sabatini, Kapitel IV: Gonfaloniere der Kirche." — Papst Alexander VI. "Ich komme; ich komme. Es ist gerecht. Aber warte ein wenig." — Papst Alexander VI.

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