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Oda Nobunaga

Erster großer Einiger Japans, bekannt als der ‚Dämonen-Daimyō‘.

Oda Nobunaga

Wikipedia / Wikimedia Commons

Oda Nobunaga (23. Juni 1534 – 21. Juni 1582) war ein japanischer Samurai und Daimyō, der als erster ‚großer Einiger‘ Japans während der Sengoku- und Azuchi-Momoyama-Zeit gilt. Er war das Oberhaupt des mächtigen Oda-Klans und wird zusammen mit seinen Gefolgsleuten Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu als einer der drei großen Einiger Japans angesehen.

born
23 June 1534 in Nagoya, Owari Province
died
21 June 1582 (seppuku during Honnō-ji Incident)
field
Samurai, daimyō, military commander
nationality
Japanese
known_for
First 'Great Unifier' of Japan; innovative military tactics; fostering free trade; reforming civil government; brutal suppression of opponents

Lore & Background

Oda Nobunaga wurde am 23. Juni 1534 in Nagoya, Provinz Owari, als Erbe von Oda Nobuhide und Dota Gozen geboren. Sein Kindheitsname war Kippōshi, und er erlangte Berühmtheit durch bizarres Verhalten, was ihm den Spitznamen ‚Der Narr von Owari‘ einbrachte. Er verbrachte seine Jugend mit Jagen, Reiten, Bogenschießen und Arkebusen sowie mit Ringen, Schwimmen, Sumo und dem Besuch von Tavernen und Bordellen. Er zeigte Verachtung für formelle Kleidung und trug in der Öffentlichkeit ärmellose Bademäntel und kurze Hosen. Im Alter von 8 Jahren erhielt er die Burg Nagoya, mit 21 die Burg Kiyosu. 1546 wurde er mündig, nahm den Namen Oda Saburō Nobunaga an und führte 1547 seinen ersten Feldzug. 1548 oder 1549 arrangierte sein Vater eine politische Heirat mit Nōhime, der Tochter von Saitō Dōsan.

Reader's Guide

Oda Nobunagas Bedeutung liegt in seiner Rolle als erster der drei großen Einiger Japans, der den Weg für Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu zur Vollendung der nationalen Einigung ebnete. Seine Machtkonsolidierung durch Feldzüge ab den 1560er Jahren beendete das Ashikaga-Shogunat und begründete die Azuchi-Momoyama-Zeit, benannt nach seiner Burg Azuchi und Hideyoshis Burg Fushimi. Seine innovativen Militärtaktiken, die Förderung des Freihandels und Reformen der Zivilverwaltung veränderten Japan, während seine brutale Unterdrückung von Gegnern ein komplexes Vermächtnis hinterließ. Die Zeit seiner und Hideyoshis Herrschaft ist eine eigenständige historische Epoche. Sein Tod durch Seppuku während des Honnō-ji-Zwischenfalls im Jahr 1582 markierte einen Wendepunkt, nach dem Hideyoshi und Ieyasu die Einigung vollendeten. Nobunaga wird manchmal als ‚Dämonen-Daimyō‘ und ‚Dämonenkönig des sechsten Himmels‘ bezeichnet, was sowohl seine Macht als auch die von ihm ausgehende Furcht widerspiegelt.

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