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Don Rosa

US-amerikanischer Comiczeichner, bekannt für Geschichten über Dagobert Duck.

Keno Don Hugo Rosa, bekannt als Don Rosa (geboren am 29. Juni 1951), ist ein US-amerikanischer Comicautor und -zeichner. Bekannt ist er vor allem für seine Comics über Dagobert Duck und andere Disney-Figuren, die auf den Arbeiten von Carl Barks aufbauen. Seine 12-teilige Serie „Sein Leben, seine Milliarden“ gewann 1995 den Eisner Award für die beste fortlaufende Geschichte.

born
June 29, 1951
field
Comic book writer and illustrator
nationality
American
known_for
Comics about Scrooge McDuck and other Disney characters

Lore & Background

Rosas erster veröffentlichter Comic war „The Pertwillaby Papers“, ein College-Zeitungsstrip, der 1971 begann. Er machte 1973 seinen Abschluss an der University of Kentucky mit einem Abschluss in Bauingenieurwesen. Nach dem College arbeitete er nur als Hobby-Cartoonist, während er in der Familienfirma für Fliesen beschäftigt war. Von 1979 bis 1982 schuf er den Superhelden-Strip „Captain Kentucky“ für den Louisville Times und zog sich dann für vier Jahre aus dem Cartooning zurück.

1986 entdeckte Rosa ein Disney-Comic von Gladstone Comics und kontaktierte den Herausgeber Byron Erickson, was zu seiner ersten professionellen Duck-Geschichte „Der Sohn der Sonne“ führte, die für einen Harvey Award nominiert wurde. 1990 schloss er sich dem dänischen Verlag Egmont an und begann 1991 mit „Sein Leben, seine Milliarden“. Die Serie gewann 1995 einen Eisner Award. Rosa trat 2002 wegen fehlender Kontrolle und Zahlungsproblemen in den Streik und erzielte später im Jahr eine Einigung.

Rosa zog sich 2008 nach einer Netzhautablösung und anschließenden Operationen aus dem Comicgeschäft zurück. Er nannte Augenprobleme, niedrige Bezahlung und die unbefugte Nutzung seiner Geschichten durch internationale Disney-Lizenznehmer als Gründe. In Europa ist er populärer als in den Vereinigten Staaten.

Reader's Guide

Don Rosas Bedeutung liegt in seiner Fortführung und Erweiterung von Carl Barks‘ Disney-Entenuniversum, insbesondere durch „Sein Leben, seine Milliarden“, das einen Eisner Award gewann. Seine Arbeit zeichnet sich durch akribische Recherche und die Integration von Barks‘ Figuren und Schauplätzen aus. Rosas Karriere verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich Schöpfer unter Unternehmenslizenzen gegenübersehen, darunter flache Seitenhonorare und fehlende Tantiemen oder Kontrolle über Nachdrucke. Sein Rücktritt 2008, bedingt durch gesundheitliche Probleme und Streitigkeiten mit Disney-Lizenznehmern, unterstreicht anhaltende Spannungen in der Branche. Trotz begrenzter Bekanntheit in seinem Heimatland gilt Rosa in Europa als führender Disney-Comic-Künstler. Seine Nicht-Disney-Arbeiten, darunter „The Pertwillaby Papers“ und „Captain Kentucky“, wurden später in Archivbänden gesammelt.

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