Leo III the Isaurian
Byzantinischer Kaiser, der die Anarchie beendete und die Ikonenverehrung verbot.
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Leo III. der Isaurier (ca. 685 – 18. Juni 741), auch bekannt als der Syrer, war der erste byzantinische Kaiser der isaurischen Dynastie und regierte von 717 bis zu seinem Tod. Er beendete die Zwanzigjährige Anarchie, eine Zeit der Instabilität und des raschen Kaiserwechsels zwischen 695 und 717, und stoppte die territorialen Verluste, die die Byzantiner im 7. Jahrhundert erlitten hatten. Er verteidigte das Reich erfolgreich gegen die umayyadische Belagerung Konstantinopels und ist dafür bekannt, die Verehrung von Ikonen verboten zu haben.
- born
- c. 685 in Germanikeia (modern Kahramanmaraş, Turkey)
- died
- 18 June 741
- field
- Byzantine Emperor
- nationality
- Byzantine (of Syrian origin)
- known_for
- Ending the Twenty Years' Anarchy, defending Constantinople from the Umayyads, and initiating iconoclastic policies
Lore & Background
Leo III. wurde als Konon in Germanikeia im nördlichen Syrien geboren und sprach Arabisch als Muttersprache. Nachdem er als Diplomat und Militärbefehlshaber gedient hatte, stürzte er Kaiser Theodosius III. und wurde am 25. März 717 gekrönt. Sofort mit der zweiten arabischen Belagerung Konstantinopels konfrontiert, setzte er griechisches Feuer ein und verbündete sich mit den Bulgaren, um die Umayyaden im August 718 zum Abbruch der Belagerung zu zwingen. Später unterdrückte er Aufstände in Sizilien und durch den abgesetzten Anastasius II. und festigte die Verwaltung des Reiches.
Reader's Guide
Die Herrschaft Leos III. markierte einen Wendepunkt für das Byzantinische Reich, da sie Jahrzehnte inneren Chaos und äußeren Niedergangs beendete. Seine erfolgreiche Verteidigung Konstantinopels bewahrte das Reich vor dem Zusammenbruch, während seine Verwaltungs- und Militärreformen die Grenzen stabilisierten. Seine ikonoklastischen Edikte (726–729) lösten einen anhaltenden religiösen Konflikt aus, der zu Aufständen und dem Rücktritt von Patriarch Germanus führte. Die Übertragung der kirchlichen Autorität von Rom nach Konstantinopel in Teilen Italiens und Illyriens belastete die Beziehungen zum Papsttum weiter. Sein Vermächtnis umfasst die Zentralisierung der kaiserlichen Macht und die Militarisierung des Reiches, obwohl sein Ikonoklasmus umstritten blieb.
Did You Know?
- Leos III. ursprünglicher Name war Konon, und er sprach Arabisch als Muttersprache.
- Der Beiname ‚der Isaurier‘ wird von den meisten modernen Gelehrten als Fehlbezeichnung angesehen, möglicherweise ein Textfehler oder ein delegitimierendes Etikett.
- Im Jahr 722 erzwang er die Taufe aller Juden und Montanisten im Reich.
- Das Erdbeben von Konstantinopel im Jahr 740 beschädigte die Mauern Konstantinopels, die Leo durch eine Erhöhung der Stadtsteuern um 8⅓ Prozent wiederherstellte.
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